Richard Spencer

Richard B. Spencer wurde 1978 in Boston, Massachusetts geboren. Er war stellvertretender Redaktionsassistent des politischen Meinungsmagazins The American Conservative und Chefredakteur von Takimag.com. 2010 schuf er die inzwischen abgeschaltete Netzpräsenz AlternativeRight.com als Strategie- und Debattenforum einer außerparteilichen, avantgardistischen US-Rechten, der er damit gleichzeitig ihren mittlerweile weltweit bekanntgewordenen Namen gab. Seit Januar 2011 ist Spencer Geschäftsführer des Verlags Washington Summit Publishers, Herausgeber des Online- und Printmagazins Radix Journal sowie Präsident der Denkfabrik National Policy Institute, derzeit ansässig in Alexandria, Virginia. Im Januar 2017 gehörte er zu den Mitbegründern des lagerübergreifenden Nachrichten- und Kommentarportals AltRight.com. Unter Berufung auf Art. 5 Abs. 1 des Schengener Grenzkodex ist Spencer – der nach eigener Aussage 2007 sein Promotionsvorhaben abbrach, um sich einem Leben als »Gedankenverbrecher« zu widmen – seit 2014 einem Einreiseverbot in 26 EU-Staaten unterworfen, da er »eine Gefahr für die öffentliche Ordnung, die innere Sicherheit, die öffentliche Gesundheit oder die nationalen Beziehungen eines Mitgliedstaats« darstelle.